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Semana Santa in Sevilla-Die Geheimnisse der Madrugá

0.00. Mitternacht. Karfreitag in Sevilla. Der süße Duft von Orangenblüten und geheimnisvolle Erwartung erfüllen die sternenklare Nachtluft. Eine riesige Menschenmenge hofft darauf, daß sich das Portal der Basilica de la Macarena öffnet.

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Endlich erscheint die silberne Cruz de Guía – das Leitkreuz, das der größten und längsten Prozession der Semana Santa vorangetragen wird. Die Madrugá – Sevillas magische Nacht kann beginnen. In Zweierreihen bahnen sich nun die „Nazarenos“ einen Weg durch die Menge. Sie sind unheimlich anzusehen mit ihren brennenden Kerzen und ihren spitzen Kapuzen, die ihre Gesichter verhüllen. Die Masken haben ihren Ursprung in der Kleidung freiwilliger Helfer während der ersten großen Pest, die Sevilla um 1348 heimsuchte: man glaubte, eine solche Maske würde vor Ansteckung schützen.
Bei den Prozessionen der Semana Santa erfüllten diese „Capirotes“ genannten Masken dann eine andere Funktion: sie sollten die Anonymität der Nazarenos wahren.

Mancher von ihnen mag das heute bedauern, denn schließlich ist es eine große Ehre, der „Macarena“, der berühmtesten religiösen Bruderschaft Spaniens anzugehören, die 1595 gegründet wurde und sich (trotz vieler prominenter Mitglieder wie der spanischen Königsfamilie) ihren volkstümlichen Charakter bewahrt hat.

Seit 400 Jahren wiederholt sich alljährlich am Karfreitag ab Mitternacht das gleiche, feierliche Ritual – die gleichen Stationen, der gleiche barocke Prunk wie im 16. und 17. Jahrhundert.
So warten auch diesmal wieder Tausende ungeduldig auf den ersten „Paso“ – so nennt man die großen, reich verzierten, meist vergoldeten „Altarbühnen“, auf denen Madonnen, Christusstatuen oder Figurengruppen einer Kreuzwegstation Christi getragen werden.

Endlich erscheint sie ihrem wartenden Volk als Lichtgestalt in der Nacht, mit Tränen und dennoch geheimnisvollem Lächeln auf ihrem Antlitz – über das Gesicht der Macarena sind ganze Doktorarbeiten der Kunstgeschichte geschrieben worden. Beleuchtet von einer Kerzenpyramide, löst die Erscheinung dieses Gesichts wie immer Jubel und eine Welle der Begeisterung aus. Schon vor Stunden endete der Kampf um die besten Plätze rund um das barocke Stadttor, durch das sie nun – wie durch einen Triumphbogen – getragen wird. Natürlich könnte man sie jeden Tag in der Kirche betrachten, aber es wäre nie Dasselbe, denn jetzt ist sie lebendig geworden, bewegt sich hin zu ihrem Volk. Sie ist nicht nur christliche Jungfrau, sie ist die Göttin Sevillas, und verschmelzend mit Venus wird sie zu einer himmlischen Schönheitskönigin. Sie trägt eine millionenschwere Goldkrone und den Namen einer arabischen Prinzessin: Macarena. Diese geheimnisumwitterte Jungfrau der Hoffnung ist eine der ältesten Madonnen Sevillas und stammt aus dem 17. Jahrhundert.

Wahrscheinlich ist sie das Werk einer genialen Frau: „La Roldana“ (Luisa Roldán), Spaniens einziger Barockbildhauerin. Viele Stimmen behaupten, während der Semana Santa würde das „geheime Matriarchat“ der angeblichen Macho-Gesellschaft Andalusiens offenbar werden und das Verhalten der Menschen scheint diese These zu bestätigen. Die Menge wogt um ihre Göttin herum, jeder will ihren Paso berühren, möglichst gar eine weiße Nelke als heilige Trophäe entwenden. Verdammt ist jeder, dem es nicht gelingt, sie aus nächster Nähe zu sehen – er wird es sich ein ganzes Jahr lang nicht verzeihen. Der Madonna folgt ein wilder „Chor“ bald heiserer VerehrerInnen, die ihr unablässig mit „Macareeeeeeena – Guapa!!“- Rufen huldigen und ihre Schönheit „beschreien“, bis ihr Paso „schunkelnd“ im Takt eines Triumphmarsches um die Ecke biegt, und ihr riesiger Mantel goldglänzend in der Nacht verschwindet.

3.00. Im Zenit der Nacht. Die Pforten der größten gotischen Kathedrale der Welt öffnen sich, und die ersten Nazarenos der Bruderschaft „El Silencio“ schreiten heraus ins Mondlicht. Schweigend und ganz in Schwarz – welch ein Unterschied zur fröhlichen Frühlingsfest-Stimmung bei der Macarena-Prozession! El Silencio ist die älteste und ehrwürdigste Bruderschaft Sevillas und wird deshalb auch „Madre y Maestra“ genannt. Gegründet 1340, ist ihre erste Semana Santa Prozession aus dem Jahre 1356 überliefert, die allerdings damals noch recht bescheiden ausfiel.

Die Semana Santa in der heutigen barocken Form entstand gegen Ende des 16. Jahrhunderts und wurde von Sevilla ins übrige Spanien, nach Sizilien und Hispanoamerika „exportiert“, doch nirgendwo erreichte sie derart pompöse barocke Prachtentfaltung und so gigantische Ausmaße wie in der andalusischen Metropole: insgesamt 58 Prozessionen in sieben Tagen und Nächten mit 116 Pasos garantieren eine Konzentration von Edelmetall und Kunsthandwerk, die wohl einmalig ist auf der Welt – und einen einwöchigen „Weihrauch-Rausch“, der süchtig macht. Nun scheint das Warten auf den „Paso de Cristo“ von El Silencio ein Ende zu haben. Blitzlichtgewitter und das Stimmengewirr der aufgeregten Menge stören empfindlich das Schweigen und kündigen den ersten Paso an. Noch kann man ihn nicht sehen, aber man hört immer deutlicher die leisen Oboenklänge, die ihn begleiten. Ein geheimnisvolles Leuchten zwischen den Orangenbäumen. Jetzt sieht man ihn. Wie eine goldene Barke gleitet er lautlos durch die wogende Menschenmenge – der zweit älteste Paso der Madrugá.

Francisco de Ocampo schnitzte den „Cristo del Silencio“ 1609. In violetter, goldverzierter Tunika steht er dort oben mit geduldigem Gesichtsausdruck (als ob er dem zu lauten Publikum verzeihen würde). Dabei hält er kurioserweise sein im 17. Jahrhundert in Mexiko gefertigtes Kreuz „verkehrt herum“. Sein prachtvoller Paso ist wie die meisten aus großzügig vergoldetem Edelholz und mit reichlich ultrabarocken Englein verziert und bewegt sich wie von unsichtbarer Hand geführt mit Leichtigkeit die steile Gasse Argote de Molina empor. Dies scheint unglaublich, wenn man bedenkt, daß ein solcher Paso zwei bis drei Tonnen wiegt! Seine unsichtbaren Träger, „Costaleros“ genannt, sind die wahren Helden der Semana Santa; ca. 50 möglichst kleine, starke, oft dicke Männer, durch einen bis zum Boden reichenden Samtvorhang vor den Blicken des Publikums verborgen. Dabei sind sie „blind“ und vollziehen Richtungswechsel nur nach den Kommandos des „Capataz“, des „Paso-Lenkers“, der sie führt. So wird die perfekte Illusion erzeugt, der Paso bewege sich von selbst…

4.00. Der erste Frühlings-Vollmond taucht die weißen Gassen Sevillas in gleißendes, geheimnis-volles Licht. Jetzt ist der Orangenblütenduft am intensivsten, wetteifernd mit den Weihrauchwolken, die überall in der labyrinthischen Altstadt verströmt werden.

In Momenten wie diesem ist Sevilla auch objektiv die schönste Stadt der Welt. Nahe der Kirche Santa Catalina schallt rhythmisches Klatschen durch die heilige Nacht. Große Gruppen von Zigeunern, oft von weit her angereist, feiern – erstaunlich fröhlich für einen Karfreitag – mit ekstatischem Flamencotanz die Ankunft ihres Christus, den sie zärtlich „Manuel“ nennen.

Die langen Reihen der Nazarenos ihrer Bruderschaft „Los Gitanos“ biegen gerade ein in die Gasse Doña María Coronel. Dramatisch schmetternde Trompeten kündigen den Paso des populären „Cristo de los Gitanos“ an. Tosender Applaus brandet auf, und erstaunlich schnell biegt der frisch vergoldete Paso um die Straßenecke. Und jeder will, daß er genau vor ihm abgesetzt wird.

Ich habe Glück. Etwas unheimlich, zum Greifen nah, erhebt sich über mir der düstere Schatten des kreuztragenden Christus im Mondlicht. Dafür gibt es nun Bewegung unter dem Paso. Ein Dutzend Costaleros kommt hervorgekrochen, mit hochroten Gesichtern, verschwitzt und von der ungeheuren Anstrengung gezeichnet. In diesem Moment zerreißt ein heiserer Schrei die Luft. Er kommt vom Balkon direkt über dem Schatten der Christusstatue. Die Intonation eines arabisch klingenden Klagegesangs. „Saeta“ nennen die Andalusier sehr treffend dieses spontan gesungene Stoßgebet: „Pfeil“. Denn wie ein Pfeil werden die Töne herausgeschleudert und mit der Intensität eines solchen finden sie ihren Weg durch die Nacht und bohren sich ins Herz der Zuhörer. Es handelt sich um kurze Loblieder auf den Christus oder die Jungfrau des besungenen Paso. Für einen Nicht-Andalusier klingt der Saeta-Gesang jedenfalls fremdartig und orientalisch: er erinnert eher an die Gebetsrufe eines Muezzin als an christlichen Sakralgesang und ist ein weiterer Beleg für „heidnische“ Elemente in der Sevillaner Semana Santa. Die elementare Wucht dieser archaischen Flamenco-Arie kann niemanden kalt lassen. Das Publikum ist mitgerissen und manchem entfährt ein spontanes Olé! – richtiger Applaus ist verpönt. Denn die Saeta ist nur für Gottes Ohr gedacht, nicht für menschliches Publikum bestimmt. Mittlerweile hat der Capataz das Kommando zur „Levantá“ – zum Emporheben des Pasos gegeben. Der dunkle Schatten „Manuels“, des Cristo de los Gitanos, entfernt sich im Rhythmus eines Trauermarsches, der gar nicht besonders traurig klingt. Beruhigend versichert mir eine Zigeunerin, die gerade vorbeigeht: „Sei nicht traurig. Die Geschichte geht gut aus, in ein paar Stunden wird er wieder auferstehen!“

Paso-Gran-Poder

 

5.00. Und noch einmal endlos scheinendes Warten, diesmal in der Calle Zaragoza. Die Kälte der Nacht kriecht langsam in die Glieder, aber nun heißt es ausharren und hoffen – auf IHN. ER ist der „Jesús del Gran Poder“ („Jesus der großen Macht“) von der schon 1431 gegründeten Bruderschaft „Gran Poder“. Die Sevillaner sagen, er sei das wahre Abbild Christi. Doch zunächst endlose, schweigende Reihen pechschwarz vermummter Nazarenos. Dann endlich – der überdimensionale, furchterregende Schatten des kreuztragenden Christus erscheint auf der gegenüberliegenden Hauswand, unmittelbar bevor der Paso del Gran Poder um die Ecke biegt.

Da geht ein seltsames Zischen, das zu absoluter Stille ermahnt, durch die ehrfürchtige Menge. Man wagt kaum zu atmen, die Kehle scheint zugeschnürt. Viele bekreuzigen sich, einige fallen auf die Knie, alle verharren bewegungslos – wie in Trance starren sie hypnotisiert auf das Antlitz des mit einem violetten Gewand bekleideten Christus. Juan de Mesa ist hier 1620 eine ausdrucksstarke, hyperrealistische Leidensdarstellung gelungen: einzelne Stacheln der Dornenkrone bohren sich in die Stirn, Blut rinnt über sein Gesicht, die Lippen sind brüchig und ausgetrocknet. Die Körperhaltung des Gran Poder ist eine Mischung aus Ungestüm und Majestät. Er trägt das Kreuz nicht, er reißt es mit sich. Er vermittelt wie keine andere Figur der Semana Santa die übermenschliche Willensanstrengung Christi. Das Klopfen und die Rufe des Capataz reißen alle aus der minutenlangen Andacht.
Wie in „Zeitlupe“ hebt sich der barocke, üppig vergoldete Paso, (dessen zierliche Engelsfiguren aussehen, als ob sie den furchteinflößenden Gesichtsausdruck des Christus der großen Macht besänftigen wollten.) Und stumm gleitet sein violetter Schatten dem sinkenden Vollmond entgegen, begleitet von unterdrücktem Schluchzen und von Hunderten von Penitentes (Büßern), die für eine Nacht selbst das Kreuz tragen in seiner Nachfolge, um damit ein Versprechen aus Dankbarkeit einzulösen.

7.00. Die Sonne geht langsam auf und mit ihren ersten Strahlen verläßt der Paso de Palio der „Esperanza de Triana“ die Kathedrale. Ein Blütenregen von Rosenblättern rieselt herab auf den Baldachin der Jungfrau. Rückkehr des Tageslichts – Rückkehr von Freude und Leben. Das Erscheinen dieser hell gekleideten Jungfau der Hoffnung kündigt das Ende der langen Nacht des Karfreitag an und wird mit Erleichterung begrüßt. Ist diese Koinzidenz mit dem Sonnenaufgang Zufall oder inszeniert? Dies bleibt wohl das Geheimnis des jahrhundertealten „Regieplans“ der Madrugá. Die Wirkung wird jedenfalls nicht verfehlt. Auf die Trauer und Bedrückung, die noch beim Anblick des kreuztragenden Christus dieser Bruderschaft vorherrschte, folgen nun die Freude über den neuen Morgen und Begeisterung eines heidnischen Frühlingsfestes, denn auch die Erneuerung des Lebenszyklus der Natur scheint der mit weißen Blüten überreich dekorierte Paso der Esperanza de Triana zu zelebrieren. Sie ist übrigens die „große Rivalin“ der Macarena in der Gunst der Sevillaner. Beide Madonnen sind sehr schön, aber die Esperanza Macarena ist zwei Jahrhunderte älter, international berühmter als die Esperanza de Triana, und außerdem wirkt sie graziler, „más fina“, wie man hier sagen würde.

Die angebliche Rivalität der beiden Jungfrauen – offiziell wird sie verneint – treibt manchmal seltsame Blüten. So gelten sie jeweils als Schutzpatroninnen der beiden Fußballvereine von Sevilla: während die Esperanza de Triana Real Betis zum Sieg führt, hält die Macarena ihre schützenden Hände über die Kicker des FC Sevilla. Begeisterter Applaus holt mich zurück in die Gegenwart. Die Menge feiert die Costaleros der Esperanza de Triana, deren Paso jetzt fast (etwas zu) wild geschaukelt wird, die Silberstäbe ihres Baldachins wackeln bedenklich und man muß fast Angst haben, daß ihr die Goldkrone vom Haupt fällt. Doch alles geht gut, und die Herrin von Triana kann ihren Triumphzug durch die brodelnde Menge fortsetzen…

12.00. Das Mittagslicht fließt gleißend durch die Straßen, die Frühlingsluft hat sich wieder erwärmt. Von ferne hört man Trommelwirbel – die Macarena! Jetzt ist sie schon 12 Stunden unterwegs. In der Calle Parras stehen die Menschen dicht an dicht, einige müssen sich auf Fensterbänken abstützen, können sich nach über zwölfstündigem Gehen und Stehen kaum noch aufrecht halten, andere dagegen haben sich am frühen Morgen ein paar Stunden zum Schlafen hingelegt und erscheinen wieder wach und munter. Es ist wohl kein Zufall, daß spätestens mit Sonnenaufgang die drei schwarzen Schweige-Bruderschaften in ihren Heimatkirchen verschwunden sind – als ob das wiederkehrende Tageslicht und die lebhaften Trommelwirbel und Trompeten der volkstümlichen („fröhlicheren“) Bruderschaften diese Schatten der trauernden Nacht vertrieben hätten.

Strahlend erscheint der Baldachin der Macarena am Ende der Straße, nähert sich dann erstaunlich schnell. Die Freude explodiert, als die Costaleros sie auf ihrem tonnenschweren Paso zum Tanzen bringen. Übermütig drehen sie ihn langsam im Kreis, bis man endlich ihr Gesicht sehen kann. Die Kerzen sind heruntergebrannt und im harten Tageslicht sieht ihr dunkles Antlitz beinahe erschöpft aus.

Doch ihr Lächeln triumphiert endgültig über ihre Tränen, die Schatten verschwinden von ihrem Gesicht, als ein leiser Windhauch den betörenden Duft von Orangenblüten zu ihr weht. Die ganze Straße gerät in einen Taumel, die Trompetenklänge vermischen sich mit einem Feuerwerk von Saetas, die zusammen mit Rosenblättern auf die Macarena niederregnen, der Baldachin vibriert, die aufgetürmten Nelken zittern, der Paso scheint zu versinken im dicht wogenden Menschenmeer. Es ist ein eigenartiges Gefühl, sich von dieser dichtgedrängten Menge mitreißen zu lassen, in diesem Menschenfluß, der in einer kollektiven mystischen Ekstase mündet. Und zuletzt natürlich feiert die Stadt sich selbst in dieser grandiosen Woche, deren grandioser Höhepunkt die Madrugá ist. „Toda Sevilla un Cielo“ heißt es im Text einer populären Saeta: „Ganz Sevilla ist ein Himmel“. Richtiger müßte man sagen, für die Sevillaner ist es der Himmel. Dies ist wohl der Schlüssel zum Verständnis dieser Semana Santa. Wir erleben sie als die Apotheose einer Stadt, Sevilla wird zum himmlischen Jerusalem, daß von Zehntausenden von Nazarenos in 58 Prozessionen aus den Wolken der Imagination in die Ebene des Guadalquivir geholt wird. Es ist kein Zufall, daß hier, in dieser Metropole des (Neo)Barock – und nicht in Rom oder Versailles – das größte barocke Gesamtkunstwerk zu bestaunen ist, weil es sich über die Jahrhunderte behaupten konnte. Die Semana Santa ist heute sogar populärer und lebendiger als je zuvor, vor allem bei der Jugend.

14.00. Wenn jetzt der Capataz den Costaleros der Macarena nach 14 Stunden zum letzten Mal das stolze Kommando gibt: „Al Cielo con Ella!“ („In den Himmel mit ihr!“), so ist auch dieser magische Spruch doppeldeutig. Der Himmel, in den die Macarena getragen wird, ist nicht nur die Kirche, deren Pforten sich nun hinter ihr schließen, es ist ganz Sevilla.