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Ein Che Guevara ohne Ernstfall

Diego Maradona trotz fortschreitender Selbstzerstörung nationale Leitfigur

Ein in Argentinien häufig erzählter Witz besagt, dass es vier Arten von Ländern gibt: entwickelte, unterentwickelte, Japan, von dem niemand weiß, warum es entwickelt ist, und Argentinien, von dem niemand weiß, warum es unterentwickelt ist. Über solche Witzeleien hinaus kann die Symmetrie zwischen der nationalen Leitfigur Diego Maradona und denen, die ihn zum Idol erkoren haben, dazu beitragen, die Besonderheit der argentinischen Verhältnisse zu erklären. Zwar ist der Begriff der „nationalen Identität“ von vager Allgemeinheit und trägt oft nur zur Mystifizierung der Tatsachen bei. Doch welche Vorbilder sich eine Gesellschaft erwählt, ist weder Zufall noch reine Willkür.

Von Neapel nach Neapel
Der Niedergang des Sterns Maradona hatte schon Ende der achtziger Jahre begonnen. Dennoch liefern die Massenmedien mehr als ein Jahrzehnt nach seinem Ausschluss von der Fußball-WM in den USA (1994), der das Ende seiner internationalen Karriere bedeutete, regelmäßig Nachrichten über die Stationen seines Kreuzwegs. Wie John Lennon einst mit Bezug auf die Beatles könnte Maradona heute sagen, er sei berühmter als Jesus Christus. Vielleicht verdankt er diesen Ruhm der Tatsache, dass er nicht nur einmal, sondern zweimal auferstanden ist: nach zwei Episoden, bei denen er für tot erklärt worden war. Eine solche Leistung rechtfertigt den Titel, den ihm seine Landsleute verliehen haben: „D10S“, mit seiner Nummer 10 im spanischen Wort für Gott.

Es gibt vielerlei Gründe, weshalb die Popularität Maradonas während seines sportlichen und persönlichen Verfalls so rasant angestiegen ist. In einer politisch korrekten Welt, wo sich Politiker aller Schattierungen Mühe geben, Konflikte zu vermeiden, auch um den Preis, dass ihre Worte nichts mehr sagen, bringt die lockere Nonchalance der öffentlichen Erklärungen Maradonas einen frischen Wind und den Geschmack des Verbotenen. So stammen die letzten Meldungen von Diegos Kampf gegen die Welt nicht aus Kuba, sondern aus dem Venezuela von Oberst Chávez, wo er seiner Rolle als schwarzer Papst treu geblieben ist, als er den versprochenen Waffenlieferungen an den populistischen Präsidenten Venezuelas durch die Regierungschefs von Brasilien und Spanien seinen Segen gab.

Immer wenn italienische Freunde von mir zum ersten Mal nach Argentinien kommen, begrüße ich sie am Flughafen mit den Worten: „Benvenuti a Napoli.“ Vom Stadtrand von Buenos Aires zur sozialen Peripherie von Neapel ist es nicht weit. Für die Welt ist Maradona der Inbegriff der „neapolitanischen“ Charakterzüge der argentinischen Gesellschaft: Genialität, aber auch Korruption; Kreativität und Missachtung aller Regeln; Talent, aber geringer Arbeitseifer; viele Tugenden im Privaten, aber allzu viele Laster im öffentlichen Bereich. Der Erfolg Maradonas als Idol von Argentiniern und Neapolitanern scheint – zusammen mit dem relativen Misserfolg in Barcelona und der Verachtung, die ihm die restliche italienische Gesellschaft entgegenbringt – den Platz zu bestätigen, den ihm die globale Alltagsmythologie zugewiesen hat.

Zwei Tore eines argentinischen Gottes
Das Ereignis, das die Ambivalenz dieses „Genies ohne Regeln“ symbolisiert, ist das Spiel zwischen England und Argentinien während der Weltmeisterschaft 1986 in Mexiko. Maradona schoss damals die zwei berühmtesten und sinnbildlichsten Tore seiner Karriere. Beim ersten sprang er nach einem Ball, der in die Strafraummitte geflankt worden war, und kam dem Torhüter zuvor, indem er den Ball versteckt mit der Faust ins Tor beförderte. Beim zweiten Tor, das die englische Mannschaft aus dem Turnier warf und von den argentinischen Medien als „Rache für Falkland“ bezeichnet wurde, lief Maradona mit dem Ball am Fuß über das halbe Spielfeld und durch die gesamte englische Verteidigung und erzielte eines der schönsten Tore überhaupt.

In der Umkleidekabine klärte Maradona das „Geheimnis“ des ersten Tors auf, das für das Auge der angeblich allwissenden Fernsehkameras unsichtbar blieb: „Es war die Hand Gottes“, sagte er – ein Spruch, der ihn bis zu seinen jüngsten Auferstehungen begleiten sollte. Nicht zufällig reimt sich seine Erklärung mit einer verbreiteten Redensart, die man in Argentinien oft hört, wenn die Bewohner des Landes mit ihrem Latein am Ende sind: Machen wir uns keine Sorgen, irgendeine Lösung wird sich schon finden, denn „Gott ist Argentinier“.

Auch wenn er von den Anhängern des volkstümlichsten Fußballvereins, Boca Juniors, besonders verehrt wird, ist die Liebe zu Maradona doch unabhängig von der Zugehörigkeit zu einer sozialen Schicht und dem „Bekenntnis“ zu einem der argentinischen Fußballklubs. Die Gültigkeit des Mythos von der göttlichen Nummer 10 und der mythopoetischen Liebe zwischen ihm und weiten Teilen der Einwohnerschaft ist ungebrochen. Viele Argentinier verehren Maradona wegen des Talents, das sein zweites Tor gegen England versinnbildlicht. Andere wegen der „kreolischen Schläue“ (ein anderer nationaler Mythos), mit welcher er den ersten Treffer erzielte. Manche verabscheuen ihn auch, aber keinem ist er gleichgültig. Der Gegensatz zwischen der volkstümlichen Maradona-Partei und den Antimaradonisten ist ein ethischer. Eine Befragung hinsichtlich der Vorliebe für das von der „Hand Gottes“ erschwindelte Tor oder für das perfekte Dribbling würde Argentinien in zwei unversöhnliche Gruppen teilen, die sich wechselseitig beschuldigen, den Ruin des Landes verursacht zu haben: sei es durch ein Übermaß an Naivität in einer Welt gnadenloser Interessen, sei es durch den Zynismus der Korruption.

Maradona wird nicht nur im Ausland als der Vertreter Argentiniens wahrgenommen, er dient auch als Spiegel, in dem sich die Argentinier selbst betrachten. Eine vor kurzem veröffentlichte Studie des Staatssekretariats für Massenmedien ergab, dass ihn mehr als die Hälfte der Befragten als ihr nationales Idol nannten. Wie in einem doppelten Spiegel wird Maradona so zum Dolmetscher jenes unentwirrbaren Widerspruchs, den in den Augen vieler Beobachter die Republik Argentinien darstellt: ein Land auf halbem Weg zwischen seiner europäischen Tradition und seinen lateinamerikanischen Wurzeln, zwischen Entwicklung und Unterentwicklung, zwischen einer glänzenden Vergangenheit und einer ungewissen Zukunft; ein Land mit riesigen natürlichen Ressourcen und spärlicher Bevölkerung, von der die Hälfte unter der offiziellen Armutsgrenze lebt.

Ein Leben zwischen Himmel und Hölle
Maradonas Unfähigkeit zu systematischer Anstrengung findet ein Gegengewicht in seinem unglaublichen Gespür für heroische Gesten: Einerseits fehlte er gern im Training, andererseits spielte er mit dick angeschwollenem Knöchel. Seine Verachtung für soziale Regeln, die er gern als falsch und verlogen verhöhnt, verbindet sich mit einem hemmungslosen medialen Komödiantentum – zwei Züge, die die argentinische Kultur der letzten zwei Jahrzehnte kennzeichnen. Was Maradona und die ihn bewundernde Gesellschaft aber vor allem gemeinsam haben, sind ungebremste Allmachtsphantasien, die paradoxerweise mit einer stilisierten Neigung zum Selbstmitleid in der Opferrolle einhergehen. Wer glaubt, der Allerbeste zu sein, dann aber scheitert, wird den Misserfolg kaum auf eigene Fehler zurückführen. Deshalb ist Argentinien ein Land, das aus seinen Fehlern nichts lernt und zwischen zwei ideologischen Extremen schwankt, die beide davon ausgehen, dass die Methode der Tabula rasa die beste von allen sei.

Die Unfähigkeit zur Selbstkritik veranlasst viele, sich mit einem Hof professioneller Schmeichler zu umgeben – eine auffällige Schwäche fast aller politischen Führer seit Perón, von Maradona zur höchsten Blüte getrieben – und die Schuld für die eigenen Irrtümer irgendeinem undurchsichtigen Komplott zuzuweisen. So führte die gesamte argentinische Linke der siebziger Jahre sämtliche Übel des Landes auf den amerikanischen Imperialismus zurück. Die folgende Militärdiktatur rechtfertigte den systematischen Massenmord, begangen zur Verteidigung des „nationalen Wesens“, mit der „heimatlosen Anarchie der Marxisten“ und bezeichnete die Proteste, die im Ausland wegen der horrenden Menschenrechtsverletzungen laut wurden, als „antiargentinisches Komplott“. Und die bekannteste Vertreterin des Kampfes gegen die Diktatur und Vorsitzende der Vereinigung der Madres de Plaza de Mayo, Hebe de Bonafini, besteht noch heute darauf, dass der Mord an dreißigtausend Argentiniern das Werk der Nordamerikaner gewesen sei.

Im Fall von Maradona bezieht sich die Paranoia der Verschwörung auf die angeblichen Machenschaften von Julio Grondona, Präsident des argentinischen Fußballverbandes, Corrado Ferlaino, Präsident der SSC Napoli, den italienischen Fußballverband, die Fifa João Havelanges und die argentinische Bundespolizei, wobei die drei Letztgenannten schuld sein sollen an den zahlreichen Disqualifizierungen wegen Dopings, die der „Diego des Volks“ – so der Titel seiner Autobiografie – erlitten hat.

Ein Schicksal von Tod oder Glorie
Wahrscheinlich ist nur ein Argentinier imstande, im Zeitraum von wenigen Stunden und ohne jede Nuancierung zu behaupten, sein Land sei das beste und das schlechteste auf der Welt. Auch Maradona ist vom Virus des Ausnahmelandes mit seinem Schicksal von Tod oder Glorie befallen wie es die letzte Strophe der Nationalhymne evoziert: „Lasst uns von Ruhm gekrönt leben oder schwören, in Glorie zu sterben!“ Nicht zufällig ist bei den meisten nationalargentinischen Idolen wie Carlos Gardel, Evita Perón oder Che Guevara der Ruhm mit den Phantasmen von Exil und Tod verbunden. Wie Argentinien als Land blieb Maradona trotz seiner Erfolge weit unter seinen Möglichkeiten. Wie Argentinien hatte er einmal alles, aber fast nichts davon ist ihm geblieben. Wie Argentinien lebt er weiter, während ihn fast alle für tot erklären.

Lieber tot als „ernst“ oder „normal“ (was in der argentinischen Werteskala so viel wie „mittelmäßig“ bedeutet), verkörpert Maradona jenen Lebensstil, der in den neunziger Jahren um sich griff. Die Vorliebe für gefährliche Freundschaften und Familienbündnisse nach neapolitanischer Art, die Lust an Gefahr und Provokation haben verhindert, dass er wurde, wozu er die besten Voraussetzungen hatte: ein glückliches Menschenkind. „Pizza und Champagner“ war das vulgär-hedonistische Motto der neunziger Jahre, Maradona der wichtigste Prophet dieser „Ideologie“. Jeder seiner Schritte in der Öffentlichkeit gab ein perfektes, von den Fernsehkameras begierig aufgezeichnetes und vergrößertes Bild vom Zustand der „neuen“ argentinischen Gesellschaft.

Wer das politische Puzzlespiel Argentiniens und die tragische Verstrickung von populistischem Nationalismus und Linksparteien nicht kennt, wird sich wundern über das Prestige, das Maradona nach wie vor bei der argentinischen Linken genießt. Diese weidet sich an Maradonas Familienfotos mit Fidel Castro und vergisst nebenbei, dass er den neoliberalen Präsidenten Menem vor dem entscheidenden Moment seiner Wiederwahl unterstützt hatte.

Sie ergötzt sich an seiner unermüdlich beteuerten Liebe zum Volk, vergisst jedoch die Schüsse, die Maradona auf die Journalisten vor seinem Haus abgab, und überhört Äußerungen wie die über Argentinien als „ein Land von Verrätern“.

Sie bewundert seine Identifikation mit den Villas, den argentinischen Slums, und sieht über seine schrankenlose Konsumsucht hinweg. Sie zeigt auf die Che-Guevara- Tätowierung an seinem Arm und ignoriert die sinnbildliche Bedeutung seines Ferrari und seiner Nerzmäntel.

Die heilige Dreifaltigkeit Argentiniens
Maradona wiederholt, indem er sie vereint und zugleich banalisiert, die wichtigsten Werte der beiden anderen argentinischen mythischen Gestalten, die im 20. Jahrhundert Weltruhm erlangten: Evita Perón und Che Guevara. Von jener hat er die Mixtur aus plebejischer Herkunft und demonstrativer Verschwendung. Eva Duarte, die spätere Frau Peróns, war ein uneheliches Kind aus Los Toldos, einem Dorf in der Provinz Buenos Aires; Maradona ein Villero aus Villa Fiorito am Stadtrand von Buenos Aires, einer Gegend, wo sich das „Lumpenproletariat“ drängt (dies die Bezeichnung der Arbeiter, für die der Ausdruck Villero einer Beleidigung gleichkommt).

Einmal an der Macht, beruhte die soziale und politische Wirkung Evitas auf zwei anderen „maradonianischen“ Konstanten: die systematische und obsessive Beschwörung des Volkes („mis cabecitas negras“ – „meine Schwarzköpfe“) neben ihrer Vorliebe für Juwelen und Haute Couture, die Maradona ungleich vulgärer mit seinen monumentalen Goldringen, weißen Chinchilla-Jacken und Versace-Anzügen wiederholt.

Die für Argentinien lange Zeit kennzeichnende soziale Mobilität zeigt sich hier von der übelsten Seite: Es ist der Geschmack der Neureichen, eine Kitschkultur ohne Distanz und Ironie, mit dem einzigen Zweck, den Reichtum zur Schau zu stellen.

Der andere Vorläufer, Che Guevara, hatte das zentrale Credo in Europa vor dem Ersten Weltkrieg – „gefährlich leben“ – wiederbelebt und verkörperte mit dem Gestus jugendlicher Rebellion den Widerstand gegen die etablierten Machthaber. Beide Elemente sind für die argentinischen Bewunderer Maradonas und Ches Selbstzweck, also Werte an sich, unabhängig von den konkreten Auswirkungen. Guevara vollbrachte seine heroischen Abenteuer am Vorabend und später im Kontext einer Diktatur, die in Kuba noch heute herrscht, und seine Praxis der „revolutionären Gewalt“, die Lateinamerika und Europa erschütterte, bot den besten Vorwand für den Staatsstreich von 1976 und den nachfolgenden Massenmord. Aber das alles kümmert die einstmals guevarianischen, heute maradonianischen Aktivisten nicht, die beide Ikonen auf eine Ebene stellen und dabei vergessen, dass es eine Sache ist, die Armee des Tyrannen Batista anzugreifen, aber eine andere, der Fifa des Bürokraten Havelange die Stirn zu bieten. Sie vergessen, dass der Tod im Kugelhagel des Feindes sich anders anfühlt als die langsame Selbstzerstörung durch Kokain und dass der bewaffnete Kampf im Dschungel etwas härter ist als die Ostentation einer Che-Tätowierung beim Fischen auf einer Jacht in der Karibik.

Kurz, Maradona ist ein Guevara ohne Ernstfall, ein Held ohne Heldentum, dessen Versuch, Himmel und Hölle, Revolution und Konsumismus zu vereinen, nur ins traurigste Fegefeuer führen kann. Für den postmodernen, guevaristisch angehauchten Maradona-Fan ist der Heroismus gar nicht so wichtig – oder genauer, vom Heroismus genügt ihm die Pose. Und wenn man bedenkt, wohin die Heroismen der jüngsten Vergangenheit geführt haben, enthält dieser naive Glaube vielleicht sogar eine Prise Weisheit.

Verantwortung übernehmen
Der Zufall hat Maradona ein außerordentliches Talent geschenkt, mit dem Ball umzugehen. Hinzu kam, dass dieses Talent in den bescheidenen Verhältnissen, denen er entstammte, als höchste aller menschlichen Fähigkeiten angesehen wurde und wird. Fußballerisches Geschick stellt in der argentinischen Gesellschaft eine der besten Möglichkeiten dar, soziale und wirtschaftliche Anerkennung zu erringen. Es ist etwas Tragisches und Rührendes an der Liebe, die die Argentinier heute diesem gefallenen und weltweit verhöhnten Idol entgegenbringen, in einem Land, dessen Ressourcen zu den bedeutendsten der Erde zählen, das aber auch, im Verlauf weniger Jahrzehnte, die schwersten sozialen und politischen Katastrophen erlebte.

Vor noch gar nicht so langer Zeit hat sich in der argentinischen Umgangssprache ein Ausdruck breit gemacht, „hacerse cargo“ (Verantwortung übernehmen) – Verantwortung für die Folgen des eigenen Handelns. Noch lässt sich nicht sagen, ob es sich um eine vorübergehende Mode des Sprachgebrauchs handelt oder ob sich darin ein tieferer gesellschaftlicher Wandel spiegelt. Zur Verteidigung Maradonas sei gesagt, dass er absichtlich oder instinktiv die Verantwortung für sein eigenes Schicksal übernommen und einen hohen Preis für seine Irrtümer und Fehler bezahlt hat.

Text: Fernando A. Iglesias
Fotos:
Thomas Milz

Über den Autor:
Fernando A. Iglesias ist argentinischer Schriftsteller, Journalist und Abgeordneter des Argentinischen Parlaments für die Coalición Cívica (Mandat 2007-2011).

Sein Wissensgebiet ist die Globalisierung mit ihren politischen Aspekten auf nationaler und internationaler Ebene. Er ist einer der Gründer von „Democracia Global- Movimiento por la Unión Sudamericana y el Parlamento Mundial“ sowie Mitglied des Direktorenrates des „World Federalist Movement“.

Iglesias hat bisher folgende Buecher veröffentlicht: „República de la Tierra-Globalización: el fin de las Modernidades Nacionales“ (Buenos Aires 2000), „Twin Towers: el colapso de los estados nacionales“ (Barcelona 2002), „¿Qué significa hoy ser de Izquierda? – Reflexiones sobre la Democracia en los tiempos de la Globalización“ (Buenos Aires 2004), „Globalizar la Democracia – Por un Parlamento Mundial“ (Buenos Aires 2006) sowie „Kirchner y yo – por qué no soy kirchnerista“ (Buenos Aires 2007).

Sein neuestes Buch „Qué significa ser progresista en la Argentina del Siglo XXI“ ist soeben (Juni 2009) in Buenos Aires erschienen.

Seine beiden größten Leidenschaften haben aber auf den ersten Blick nichts mit Politik oder Globalisierung zu tun: Fußball und Tango. Wobei Iglesias selber dies vehement bestreitet.

Written by Thomas Milz

Thomas Milz

Seit 1999 ist Tom für den Caimán in Südamerika unterwegs, seit 2002 lebt er in Brasilien. Dort arbeitet er als Texter und Fotograf für den Bayerischen Rundfunk (BR), die Katholische Nachrichtenagentur (KNA), die Deutsche Welle (DW), die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) und andere Zeitungen und Magazine. Bibliografie: "Brasil Subtil" (deutsch, 2004), "O Brasil dos correspondentes" (portugiesisch, 2008, Herausgeber), "Joias de Crioula" (Fotobuch 2010). 

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