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Velázquez



Velázquez: Technique of a Genius
Jonathan Brown, Diego Velazquez, Carmen Garrido

Preis: EUR 68,70

Gebundene Ausgabe - 224 Seiten (Dezember 1998)

Noch pünktlich vor dem Jubiläumsjahr erschien dieser bemerkenswerte Band über Diego de Velázquez, den "Maler der Maler" von Jonathan Brown. Das Besondere an diesem Werk, das aus der Flut der Publikationen zum 400. Geburtsjahr des Sevillaner Barockmalers herausragt, ist zweifellos die akribische Untersuchung maltechnischer Details in den opulenten Gemälden von Velázquez. Zur Demonstration des höchst interessanten, oft schon die Technik des Impressionismus vorwegnehmenden Stils des genialen Malers verwendet der Autor faszinierende, manchmal fast mikroskopisch wirkende Vergrößerungen von Detailausschnitten aus seinen Gemälden. Überhaupt sind es – neben dem auch für Nicht-Kunsthistoriker verständlich und ansprechend formulierten Text vor allem die grandiose fotografische Wiedergabe der Werke des Velázquez, welche die Lektüre von Browns Buch zu einem wahren Kunstgenuß machen
(Berthold Volberg).



Velázquez in Seville
von David Davies, Enriqueta Harris, Michael Clarke (Herausgeber)

Preis: EUR 81,20
Gebundene Ausgabe - 191 Seiten (Oktober 1996) Yale University Press

Dieses Werk von Davies, Harris und Clark konzentriert sich auf das oft vernachlässigte Jugendwerk von Diego de Velázquez y Silva, der von vielen Kunsthistorikern als genialster Maler aller Zeiten angesehen wird. Viele, die sich für die prachtvollen Gemälde dieses Sevillaner Barockmalers interessieren, kennen nur seine Werke, die er als Hofmaler in Madrid schuf: meisterhafte Porträts der spanischen Königsfamilie. Dabei ist gerade sein zwischen 1616 und 1619 in Sevilla entstandenes Frühwerk interessant, da er dabei alltägliche Szenen aus "dem einfachen Volk" darstellt wie z.B. den auf dem Cover abgebildeten "Wasserträger" oder sehr interessante religöse Motive, die von der damals üblichen Darstellungsweise stark abweichen. Denn auch in solchen "Heiligenbildern" dominierte schon der für Velázquez so typische Realismus. So wird die Jungfrau Maria als ganz normale Frau gemalt, nur das überirdische Licht erhebt sie über die anderen Personen im Bild der Heiligen Familie. Solche Besonderheiten der Maltechnik des Velázquez werden in diesem Buch mit ihren Hintergründen dargestellt. Vor allem wird aber die überragende Bedeutung des Ambientes der barocken Kulturmetropole Sevilla für das Werk des berühmtesten Sohns dieser Stadt hervorgehoben. Dies ist das besondere Verdienst von Davies, Harris und Clark: die oft gar nicht beachteten Sevillaner Einflüsse im Werk des späteren Hofmalers von Madrid werden deutlich und mit umfassender Information über die Kunst und Gedankenwelt des barocken Sevilla herausgestellt.
(Berthold Volberg)



Velázquez - Werkverzeichnis
Jose Lopez-Rey

Preis: EUR 25,53
Gebundene Ausgabe - 261 Seiten (1999)

In dieser prachtvollen Werkausgabe präsentiert José López Rey in chronologischer Reihenfolge ihrer Entstehung die Gemälde des größten spanischen Barockmalers, Diego de Velázquez y Silva aus Sevilla. Damit bietet sich dem Leser ein seltener Gesamtüberblick, der sämtliche, aus Pinsel und Palette dieses andalusischen Genies entstandenen Schöpfungen erfaßt. So kann man den künstlerischen Werdegang des Velázquez wunderbar nachverfolgen, vom durch volkstümliche Szenen geprägten Sevillaner Frühwerk über die realistischen Porträts der Königsfamilie Philipps IV. am Hofe von Madrid bis hin zu genialen Monumentalgemälden mit religiösen oder mythologischen Motiven. Damit ist dieses Buch von López Rey auch gut geeignet für "Einsteiger" in die spanische Kunstgeschichte oder in die Malerei des Barocks.
(Berthold Volberg)



Velázquez, Rubens, Lorrain. Malerei am Hof Philipps IV. Museo del Prado.
Diego Silva de Velazquez, Peter Paul Rubens, Claude Lorrain

Preis: EUR 50,10
Gebundene Ausgabe - 272 Seiten (1999)

Bei diesem Werk handelt es sich um einen prunkvollen Katalog, in dem die (heute zum größten Teil im Prado-Museum von Madrid ausgestellte) Gemäldesammlung König Phillips IV. vorgestellt wird. Einige Hauptwerke der drei von Philipp IV. favorisierten Hofmaler Diego de Velázquez (Sevilla), Peter Paul Rubens (Flandern) und Claude Lorrain (Frankreich) werden präsentiert und in ihren Zusammenhängen analysiert. So erhält man nicht nur Einblick in eine der bedeutendsten Kunstsammlungen, die je von einem Monarchen angelegt wurde, sondern auch eine repräsentative Auswahl europäischer Barockmalerei. Denn die Werke dieser Sammlung stammen von drei der wichtigsten Barockmaler, die vereinigt durch den erlesenen Geschmack des politisch weniger glücklichen Königs Pilipps IV. zu künstlerischen Höchstleistungen angespornt wurden.
(Berthold Volberg)



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