Torsten Eßer

  • Posted in:

    Pangea Ultima trifft Diego Piñera

    Alfred Wegeners Theorie der Kontinentalverschiebung hat es erst möglich gemacht, in sich verschiebenden Landmassen zu denken. Er erfand auch die Wortschöpfung pangea für den letzten Superkontinent, der dann in unsere heutigen Kontinente „zerbrach“. Soweit der tektonische Unterbau zum Album des deutsch-mexikanischen Band-Projekts Pangea Ultima, das sich nach einem in der Zukunft möglicherweise wieder entstehenden Superkontinent […]

    Weiter

  • Posted in:

    Jazzszene

    Viele junge Talente, kaum Auftrittsmöglichkeiten, innovative Label, erfolgreiche Festivals und kaum Finanzierung, das alles kennzeichnet die Situation im Land. Jeder Portugiese, der Jazz liebt oder mit ihm zu tun hat, kennt die Sendung „Cinco minutos de Jazz“, die der Jazzkritiker Jose Duarte (*1938) zunächst von 1966-1975 täglich im privaten Sender „Rádio Renascença” präsentierte. Das Radioprogramm, […]

    Weiter

  • Posted in:

    Lateinamerikanische Autoren in Deutschland (12/2013)

    Auf der Frankfurter Buchmesse ist seit 15 Jahren ein Verein vertreten, der sich um die Belange lateinamerikanischer Autoren in Deutschland / der EU kümmert. Ziel des Vereins „Asociación de los autores latinoamericanos en la emigración europea“ ist die Verbindung zwischen Autoren, Literaturagenten und Verlegern herzustellen, um Werke veröffentlichen zu können. Mit dem „Vereinsvorsitzenden“, dem Peruaner […]

    Weiter

  • Posted in:

    Sofarnopolis

    Singvögel und ein Basslauf, der von The Cure stammen könnte, eröffnen ein Album, das für Matias Aguayo eher untypisch ist. Der in Santiago geborene und bei Köln aufgewachsene Chilene war auch zuvor schon ein Grenzgänger zwischen den Stilen, vor allem aber in der elektronischen Musik unterwegs, nicht zuletzt als DJ und Labelchef. Was er nun […]

    Weiter

  • Posted in:

    La Migra und die Valle Cousins

    Irakere lässt grüßen: Der erste Track auf dem Album „La migra“ (Einwanderungspolizei) der in Toronto beheimateten Band Battles of Santiago klingt stark nach der kubanischen Band aus den 70er Jahren, die als erste die Gesänge und Trommeln der Santería-Zeremonien in die Musik, den Jazz holte. Kein Wunder, denn der funkrockige Titel, sieben Minuten lang, ist […]

    Weiter

  • Posted in:

    Extraña von Addys Mercedes

    Addys Mercedes brachte die kubanische Musik mit als sie 1993 nach Deutschland kam, um hier zu leben. Als Kind und Jugendliche hatte sie in Guantánamo und Havanna bereits Erfahrung als Musikerin gesammelt. Addys Mercedes Extraña medialuna Im Gegensatz zu vielen Kubanern fern der Heimat konserviert sie aber nicht die Erinnerung, sondern modernisiert das Material von […]

    Weiter

  • Posted in:

    Songs of struggle & hope (Agustín Lira)

    Durch die Wahl Donald DUMPs zum 45. US-Präsidenten gewinnt dieses Album mit Protestliedern enorm an Aktualität. Agustín Lira, in Mexiko geboren, aber im Alter von sieben Jahren aus ökonomischen Gründen mit seinen Eltern nach Kalifornien gezogen, entwickelte schnell ein Gespür für die Ungerechtigkeit gegenüber seinen Landsleuten. Mit 19 gründete er 1965 während eines Landarbeiterstreiks mit […]

    Weiter

  • Posted in:

    Orkesta Mendoza trifft Santo Machango

    Mit Vamos a guarachar erschien im Oktober diesen Jahres ein weiteres Album von Sergio Mendoza, einem musikalischen Multitalent aus dem Dunstkreis der Band Calexico. Aufgewachsen in der Grenzstadt Nogales, wo er mit Rancheras, Cumbia, Mambo und Rock ‚n‘ Roll in Berührung kam, später in Tucson auch mit elektronischen Klängen, entwirft der Multiinstrumentalist – u.a. Keyboard, […]

    Weiter

  • Posted in:

    Billy Cobham – Mit 60 nach Panama

    Billy Cobham ist einer der bekanntesten Jazz- und Fusion-Schlagzeuger der Gegenwart. Immer neue Projekte machen es erfreulicherweise schwer, ihn in eine Schublade zu stecken. Vor seinem Konzert auf der Düsseldorfer Jazz Rally sprach Torsten Eßer mit dem Musiker, der im Frühjahr seinen 60. Geburtstag gefeiert hat. Eßer: Ihr letztes Projekt „Culture-Mix“ war funky, fast poppig. […]

    Weiter

  • Posted in:

    Die Gesetze sind für die Dummen (09/2009)

    Zeit seines Lebens huldigte der 1889 in Wien geborene und in Stettin zum Kaufmann ausgebildete Hans Sitarz dem Grundsatz, „dass es jedermann durch Bildung, Fleiß sowie durch das Meiden von schlechter Gesellschaft auf ehrliche Weise zu Wohlstand und Ansehen bringen könne“. Und er hat sich an diesen Grundsatz gehalten, obwohl er den Großteil seines Geschäftslebens […]

    Weiter