Katharina Nickoleit

Katharina Nickoleit

  • Posted in:

    Schulfunk in Guatemala – Mathe via Radio

    Pünktlich um 18.00 sitzt Melisa mit aufgeschlagenem Schulbuch in der ärmlichen Hütte ihrer Familie. Ein gackerndes Huhn macht es sich unter ihrem wackeligen Schreibtisch bequem. Melissa achtet nicht darauf. Konzentriert wartet die 14-jährige, dass Radio Asunción 92,3 FM ankündigt: „Bienvenidos a nuestro programma el maestro en casa.“ Das tragbare Radio knackt und rauscht. Aufmerksam beginnt […]

    Weiter

  • Posted in:

    Junge Hoffnungsträger gegen Pestizide

    Pestizide sind giftig und wer mit ihnen hantiert, muss Schutzkleidung tragen und Vorsicht walten lassen. Das steht hier in Deutschland auf jeder Flasche Pflanzenschutzmittel. Zudem gibt es hierzulande Behörden, die Mittel aus dem Verkehr ziehen, wenn sich herausstellt, dass es für Mensch oder Umwelt zu gefährlich ist. Soweit, so gut. Doch in den Ländern der […]

    Weiter

  • Posted in:

    Huatupampa: Medizin ohne Ärzte

    Gesundheitsversorgung ist auf dem Land schwierig. Die Wege sind weit, die Infrastruktur schlecht und viele Ärzte leben lieber in der Stadt als in kleinen Dörfern. Ärztemangel auf dem Land ist nicht nur in Deutschland, sondern überall auf der Welt ein Problem. In vielen Entwicklungsländern wird die medizinische Grundversorgung deshalb oft von Schwestern oder „kleinen Doktoren“ […]

    Weiter

  • Posted in:

    Titicacasee in Gefahr

    Der Titicacasee ist ein mystischer Ort. Der erste Inka soll vom Sonnengott auf eine seiner Inseln gesendet worden sein und auf seinem Grund, so will es die Legende, liegt der sagenumwobene Schatz der Inka. Und dem Riesenfrosch, der nur hier vorkommt, werden heilende Kräfte zugeschrieben. Doch das Andenmeer ist in Gefahr. Verschmutzung und Klimawandel setzen […]

    Weiter

  • Posted in:

    Gesundheit statt Profit in El Alto

    Bislang wurden bei Gesundheitsversorgung in Entwicklungsländern die Bekämpfung von Krankheiten wie Malaria, AIDS, Tuberkulose und Impfkampagnen in den Vordergrund gestellt. Doch seit 2014 in Guinea Ebola ausbrach und sich daraus eine Epidemie entwickelte, die in mehreren Ländern Westafrikas wütete, hat sich das geändert. Denn dass sich die Krankheit so rasch ausbreiten konnte, lag auch daran, […]

    Weiter

  • Posted in:

    Ach, wie eng war Panama!

    Teil 1: Die Mirafloresschleusen im Südosten Panamas: Langsam setzt sich die Rupanco aus Monrovia in Bewegung. An jeder Seite führen je drei straff gespannten Stahltrossen zu drei starken Lokomotiven. Sie führen das Schiff und sorgen dafür, dass es im Zentrum der Schleusenkammer bleibt. Und sie helfen dem Schiff, zu bremsen. Aber vor allem halten sie […]

    Weiter

  • Posted in:

    Ach, wie eng war Panama!

    Teil 2: Der Panamakanal ist neben dem Suezkanal in Ägypten die wichtigste künstliche Wasserstraße der Welt. Den Schiffen erspart er auf ihrer Reise vom Pazifik in den Atlantik den Umweg rund um Südamerika – rund 15.000 Kilometer. Als der Ausbau des Kanals in Angriff genommen wurde, war zunächst überlegt worden, weitere Flächen zu fluten, um […]

    Weiter

  • Posted in:

    Zu Besuch auf der Forschungsinsel Barro Colorado

    Mitten im Panamakanal liegt Barro Colorado. Vermutlich gibt es auf der ganzen Welt kein Stück Urwald, das besser erforscht ist als diese künstliche Insel. Denn auf Barro Colorado bietet das weltweit bekannte Smithsonian Forschungsinstitut Wissenschaftlern aus der ganzen Welt all das, was sie brauchen, um in Ruhe das Wachstum von Pilzen, die Fortpflanzung von Vögeln […]

    Weiter

  • Posted in:

    Falsche Fische im Gatunsee

    Der Panamakanal ist nicht nur eine der wichtigsten Wasserstraßen der Welt, sondern auch ein sehr artenreiches Gewässer. Bei genauerer Betrachtung ist er sogar zu artenreich: hier finden sich nicht nur einheimische Süßwasserfische, sondern auch eine ganze Reihe Arten, die dort eigentlich gar nichts verloren haben. Diana Sharp, Doktorandin am Smithsonian Tropical Researchinstitute, Isla Barro Colorado, […]

    Weiter

  • Posted in:

    Eigenversorgung statt Almosen

    Für die verarmte Landbevölkerung Panamas sind Lebensmittel kaum zu bezahlen. Doch wer ein Stückchen fruchtbares Land besitzt, kann sich selber versorgen. Man muss nur wissen, wie. Der Rauch des offenen Herdfeuers brennt in den Augen. Während Nicasia Perez mit der einen Hand in dem verbeulten Topf rührt, wedelt sie mit der anderen die Rauchschwaden weg. […]

    Weiter